Know-How: ScienceMarketing & Media

Informationen vs. Inhalte im Content Marketing

Auf exploreB2B wurde in einem Artikel erörtert wie wichtig Information für den Erfolg (nicht nur in Social Media) ist und auch schon immer war. Mich hat das zum Nachdenken angeregt: Inhalte sind das, worauf es in Social Media für Business ankommt. Doch durch den Artikel und die auch an anderer Stelle wiederholt auftauchende Frage: was sind denn eigentliche diese „Inhalte“? habe ich mir die Frage gestellt: sind es nicht viel mehr Informationen, über die wir hier sprechen?

Information-inhalt

Das heiße Thema (insbesondere im internationalen Marketing mit Fokus auf USA) in Social Media heißt derzeit Content Marketing. Ein Übersetzen des Begriffs fällt wie so oft schwer; ist es „Inhalts-Marketing“ oder „Inhalts-Vermarktung“, vielleicht am Treffendsten „Vermarktung mit Inhalten“ – das jedoch klingt irgendwie steifer als das ganze Konzept sein sollte.

Der Denkanstoß durch den Artikel „Information – die Währung der Zukunft“ hat mich darauf gebracht: müsste es nicht viel sinnvollerInformationsmarketing heißen? Mit Informationen baut man sich eine Reputation auf, mit Informationen macht man auf sich aufmerksam. Hat man viele und gute (und vor allem mehr als alle anderen) Informationen, dann hat man den entscheidenden Vorteil gegenüber den Anderen. Jemand mit vielen wichtigen Informationen wird als Experte in dem Gebiet angesehen, in dem er die Informationen besitzt, und gerne um seine Meinung gefragt.

Warum also dreht sich im Content Marketing und Social Media alles um Inhalte und nicht Informationen?

Vielleicht einfach deshalb, weil nicht immer die besten Informationen auch die besten Resultate oder den größten Hype liefern. Und manche Inhalte, die sich viral verbreiten und damit einen guten Werbeeffekt haben, haben nicht unbedingt die Bezeichnung „Information“ verdient: Nicht jedes Katzenbild (wussten Sie, dass Bilder von Katzen die größte Wahrscheinlichkeit haben, viral zu werden, da sie am liebsten geteilt werden?) hat Informationsgehalt. Auch manch Video, Grafik oder Bild ist vielleicht doch eher in die Kategorie Inhalt einzuordnen als ihnen mit der Deklaration „Information“ eine überhöhte Bedeutung zuzuweisen.

Zumindest für B2B sollte man die Reputation, die man sich aufbauen will, die Marke, die etabliert und bekannt gemacht werden soll, nicht aus den Augen verlieren. Auch wenn Humor eine gute Sache im Content Marketing ist, die langfristigen und anhaltenden Erfolge für B2B Geschäfte über Social Media erreichen Sie mit Informationen: zu Ihrer Branche, zu Ihren Fachthemen, Rechtsfragen, Analysen, Statistiken, Berichte, Projekterfahrungen uvm. (Mehr Ideen für gute Inhalte für Content Marketing). Und auch wenn Inhalte, die keine Informationen enthalten dazu gehören, nur Inhalte ohne Informationen werden Ihnen langfristig keine oder nur sehr begrenzte Erfolge bescheren.

Und so bleibt das Fazit: eigentlich dreht sich Content Marketing für Business/B2B alles um Informationen. Doch manch Inhalt, der nicht wirklich viel Information enthält, darf und sollte auch den Weg in die Content Strategie finden. Manche dieser Inhalte bilden das Salz in der Suppe – wer lässt sich nicht auch im Berufsalltag gerne auch mal ein bisschen unterhalten und ablenken. So lassen sich Informationen auch viel besser aufnehmen und verarbeiten.

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem eigenen Content Marketing und Social Media? Wir helfen Ihnen gerne weiter, sprechen Sie uns an richter@planetloungeradio.com

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